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                  Biblische Tatsachen!

Die Bibel richtig ausloten! 

 

Bibel:

Wer schrieb die Bibel?  

Daran war eine größere Anzahl verschiedener Menschen beteiligt: 40Männer schrieben in einem Zeitabschnitt von etwa 2000 Jahren die 66 Bücher, die in unserer Bibel zusammen gefasst sind. Unterteilt man das Buch der Psalmen entsprechend der hebräischen Schriften noch einmal in fünf Bücher: 1.Psalm 1-41, II. Psalm 42-72. III. Psalm73-89. IV. Psalm 90-106. V. Psalm 107-150, so kommen wir auf insgesamt 70 Bücher der Bibel.

Wir wissen ja, dass die Bibel ursprünglich ohne Kapiteleinteilung und  ohne Satzzeichen geschrieben wurde. Diese Einteilung wurde erst im 13 Jahrhundert durch Stephen Langton, einen Erzbischof von Canterbury (England) vorgenommen.

So ist die Bibel in ihrer Schreibweise kein einheitliches Buch, ist von einer beachtenswerten Vielseitigkeit geprägt, beinhaltet eine Vielzahl von Geschichtsbüchern, eine voraus  und zurückschauende Prophetie, einige Gesetzbücher, und auch geistliche Lieder,  Psalmen genannt. Aber dennoch hat sie nur ein Thema und eigenartigerweise   auch nur eine Botschaft.

Warum aber soll man den Schriften dieser Männer besondere Aufmerksamkeit widmen?  Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person, so war der Apostel Petrus Fischer und der Nationenapostel Paulus nach seiner Bekehrung ein Zeltmacher, aber beide waren sie auserwählte Werkzeuge. 

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung,zur Unterweisung in der Gerechtigkeit (2.Timotheus 3,16) , so wird es uns im allgemeinen vermittelt.

Dabei müssen wir jedoch zwischen den Schreibern des Alten Testaments und den Autoren des Neuen Testaments einen wesentlichen Unterschied machen. Im Alten Testament – sprich den hebräischen Schriften, erhebt der Autor häufig den Anspruch, im Namen Gottes des Höchsten (=Jahweh) zu reden, oder zu schreiben. „Das Wort Gottes geschah zu mir“  so heißt es etwa achtzehnmal in der Lutherübersetzung von Jeremia, und ähnlich klingt auch die Einleitung ihrer Rede bei den meisten Propheten im alten Israel. (vgl. Hebräer 1,1; Jesaja29,22; 1.Mose 8,15;  5.Mose 18,20-22;Hesekiel 21,33 u.s.w.).

Im Neuen Testament (die griechischen Schriften), lesen wir in Hebräer 1,1-2 „Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er amEnde dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erbe aller Dinge eingesetzt hat“.

So haben wir es im Neuen Testament, den griechischen Schriften, eher mit Berichten und Zeugnisse über dasLeben Jesu und über die Entstehung der ersten Christen – Versammlung zu tun. Diese Berichte und Schriften wurden erst viele Jahre nach der Auferstehung und Himmelfahrt  Jesu verfasst. Der Grund liegt vermutlich darin, dass man ja zunächst fest davon überzeugt war, dass Jesus bald wieder kommen würde. Man sah zuerst keine Notwendigkeit irgend etwas für die Nachwelt zu hinterlassen. Als dann die erwartete Wiederkunft Jesu ausblieb, begann man nun doch die mündlichen Überlieferungen zu dokumentieren und dies bezüglich Schriften zu sammeln und zu verfassen.

Wenn somit Paulus auf die Schriften hinweist und zitiert, meint er logischer Weise nur das Alte Testament. Einen Beweis hierfür liefert uns unter anderem der Text in 2. Timotheus 3,15 „wie du von Kind auf die heiligen Schriften kennst“. Timotheus, Paulus „geistig Kind“ wurde von seiner Mutter in den hebräischen Schriften (AT) belehrt und ist damit groß geworden.

Es muss uns klar sein, dass am Anfang des neuen Testaments das mündliche Wort stand und dass in jedes der Bücher die Mitarbeit der Menschen eingeflossen ist. Schon sehr früh und geprägt durch den Einfluss von Mythologie und griechischer Philosophie haben die Kirchenväter dem neuen Testament sein Profil gegeben. Dogmatische Lehren sind dadurch entstanden: Dreieinigkeit, Präexistenz Jesu, die so genannte Jungfrauengeburt und viele weitere Themen sind durch heidnische Bräuche untermauert worden. Diese sind nicht nach dem Willen Gottes, aber später bewusst in die Schriften eingebunden worden.

Des Weiteren stellen die Einfügungen der Kirchenväter bewusst oder unbewusst,  ein großes Problem dar. Warum streiten Christen so viel, weil man immer etwas findet, was die eigene Sichtweise stützt. Diese unbiblischen Lehren in der Urgemeinde, die zunächst überwiegend aus Judenchristen bestand, bewirkten, dass sich die Heidenchristen von ihnen distanzierten und sich später auch trennten. Auch der heutige Judenhass gründet sich in den oben genannten unbiblischen Lehren.

Auf das die Schriften erfüllt würden….. eine Grundaussage von Jesus Christus dem Sohn des lebendigen Gottes. Alle Zitate unseres Herrn Jesus Christus wurden aus dem Alten Testament entnommen. Fundamentale Wahrheiten, von Gott selbst eingegeben. Jesus Christus hat die Autorität GOTTES und den Anspruch des Alten Testaments somit als absolute Wahrheit anerkannt, würden wir sie leugnen, stempeln wir Jesus Christus als Lügner ab.

Den Anspruch der Vermittlung der Texte durch den Heiligen Geist, ist im neuen Testament dagegen nicht immer überzeugend. Wer glaubt, Gott habe diesbezüglich über den Bibeltext gewacht, damit dieser nicht im Laufe der Zeit verfälscht werde, der irrt.

Wenn es keine Verfälschungen gegeben hätte, wäre sowohl die Auswahl der vorhandenen Quelltexte für den derzeitigen Grundtext der Bibel, als auch dessen Übersetzung in Deutsch, Englisch, u.s.w. von Gott inspiriert. Warum dann die ständigen Revisionen? Warum der ständige Hinweis in der Fußnote….ältere Handschriften haben diesen oder jenen Zusatz nicht?

 

Der Betreiber dieser Internetseite, möchte jedoch nicht, dass nun der Eindruck beim Leser entsteht, die Bibel wäre nicht Gottes, sondern nur Menschen Werk. Dieser Gedanke wäre schrecklich und unverzeihlich. Es geht hier  nicht um Bibelkritik, sondern um Textkritik.  

Es geht hier im Grunde um den Umgang mit der Bibel. Man kann sie wörtlich nehmen, oder man nimmt sie ernst. Nimmt man sie wörtlich, sind Unstimmigkeiten und Missverständnisse vorprogrammiert. Der Streit nimmt kein Ende! Nimmt man sie ernst, bedeutet dies, dass man den Mut aufbringt, ihren Text kritisch zu hinterfragen, um ihm letztendlich dem ursprünglichen  Sinn zu geben.

Denn bedenken wir bitte, dass der Mensch zwar im Stande ist zu verstehen, was Gott ihm durch die Schrift sagen will, dass er der Mensch, aber auch leider die Fähigkeiten besitzt, diese Botschaft misszuverstehen.

Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht !  (Galater 1,8)!  Diese Mahnung von Paulus sollten wir uns zu Herzen nehmen.

Gerade deshalb ist es so wichtig, auf das zu hören, was Gott gesagt hat  und dann zu gehorchen. Denn durch die Bibel macht Gott sein Angebot der Vergebung und des neuen  Lebens an all die Menschen, die ihre Schuld von Herzen bereuen und glauben, dass Gottes Sohn für sie starb.

Lesen Sie Gottes Wort!   

Denn das Verachten dieser Botschaft bedeutet für Sie ewiges Verloren sein.....Wer an ihn (=Jesus) glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes   (Johannes 3,18). 

Wer aber darauf vertraut, findet Frieden mit Gott und bekommt ewiges Leben...Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat (Johannes 3,16)

Die Bibel ist die maßgebliche Botschaft von Gottes Liebe und Heiligkeit.  Sie ist sein Angebot der Vergebung, welches die herrlichsten Aussichten für Zeit und Ewigkeit erschließt. Aber sie ist ebenso das Wort vom gerechten Gericht Gottes und wird alle die richten, die ihre wunderbare Botschaft nicht annehmen! 

Die Bibel berichtet darüber, dass Gottes Sohn sich freiwillig eine unberechtigte Strafe auferlegen und töten ließ, damit alle die jenigen, die aus ihrer Auflehnung gegen Gott umkehren und an Jesus Christus glauben, dadurch die Vergebung ihrer eigenen Schuld und ein völlig neues Leben aus Gott erhalten. 

Kein Buch der Erde berichtet eine aufregendere Geschichte der Liebe. Neues Leben durch Reue und durch Glauben an Jesus Christus. Das ist das Angebot der Liebe Gottes!
Und  darum danken auch  wir Gott unablässig,  dass, als  ihr von uns  das Wort der Kunde von Gott empfingt, ihr es nicht als Menschenwort   aufnahmt, sondern, wie es wahrhaftig ist, als Gottes  Wort,  das in euch den  Glaubenden,  auch wirkt.  1.Thessalonicher 2,13

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Das zentrale Thema dieses Buches ist  Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes und der Lehrer ist der Heilige Geist. 

Seine Absicht ist, den gläubigen Menschen zu segnen und ihn in die Herrlichkeit Gottes zu führen. Gottes Wort ist das Mittel zur Wiedergeburt, der Weg zur praktischen Heiligung und die Quelle der Erbauung für den Glaubenden.  

Es gibt Licht für seinen ganzen Pfad, regelt alle seine Beziehungen und weiß Rat für sein ganzes Verhalten in der Versammlung, in der Familie und in der Welt.

Mit diesem Wort sollte man sich täglich, persönlich, unter Gebet, mit bestem Vorsatz und beharrlich befassen, damit es dem individuellen Bedürfnis der Seele begegnen kann. Es ist das Brot, das uns nährt, das Licht, das unsere Herzen erforscht und das Wasser, das uns reinigt. In ihm liegen das Geheimnis geistlichenWachstums verborgen, die Quelle der Kraft, es ist der Schild, der uns schützt, und das Schwert, mit dem wir Siege erringen dürfen.

Lies sie regelmäßig und zusammen hängend. Widme dich mit Herz und Verstand der ganzen Heiligen Schrift!


 

Autor: Dietmar Hochstatter


 

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